SSV Vogelstang 0:8 (0:3) DJK Feudenheim

Dank einer konsequenten und reifen Leistung gegen eine harmlose SSV Vogelstang setzt sich die DJK Feudenheim im Nachbarschaftsduell durch. Trotz anfänglichem Auslassen mehrerer Großchancen ließ die DJK im ganzen Spiel bis auf wenige Halbchancen nichts zu und konnte mit vielen Schnittbällen die Vogelstanger Defensive kontinuierlich in Schach halten. In der ersten Häfte waren es L. Dreher nach Steckpass (13.), Rohrbeck nach Pressing und guter Kombination (20.), sowie Setola nach Eckball per Kopf (32.), die für eine beruhigende Pausenführung sorgten.

Im zweiten Durchgang gelang es der DJK noch mehr Gedult auszuüben und Chancen besser zu nutzen. Folglich traf Rohrbeck nach unnachahmlichem Sprint direkt nach der Halbzeit (46.) und überwand auch den persönlichen Erzfeind der 1:1 Situationen mit zwei weiteren Toren zum Viererpack (64., 77.). Erfolgreich war ebenfalls J. Dreher, der seine starke Leistung mit dem Tor zum 5:0 (61.) krönte. Setola legte zudem seinen 16. Saisontreffer ins überbelastete Vogelstanger Tornetz (68.). Sowohl die Einwechselspieler, als auch Keeper Hannemann mit gutem Reflex bei einem zu lang geratenen Rückpass trugen zur geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Von außen darf man sich wie gewohnt für den tollen Support bedanken und sich gemeinsam mit der zweiten Mannschaft zu einem gelungenen 6-Punkte-Spieltag beglückwünschen. Mit dem Erfolg im Rücken wartet nun kommende Woche mit der SC Käfertal ein ganz anderes Kaliber, das es im Aufstiegskampf zu bezwingen gilt.

feiner Fußball bei schwierigem Geläuf

Der zweite Spieltag in der Rückrunde hatte es in sich. Unsere E 1 auf Rasen bei der SpvGG 07 Mannheim. Restschnee und holpriges winterliches Geläuf erschwerten gerade unseren Technikern das geradlinige Spiel, dennoch konnten alle Spiele souverän gewonnen werden. Unsere E 2 auf heimischem bekannten Platz nicht weniger erfolgreich. Noch in der Frühe wurde die zu Beginn noch geschlossene Schneedecke mit zahlreichen Helfern und Fans spieltauglich gemacht. Die ersten beiden Spiele souverän und mit vielen Toren gewonnen, das letzte Duell mit der Amiticia aus Viernheim 2 absolut auf Augenhöhe knapp mit 3 zu 4 verloren. So kann es weitergehen mit unserem starken Jahrgang 2011. Ende Juni geht es mit den Jungs ins Trainingslager nach Schöneck, hier wächst eine tolle Truppe zusammen. Weiter so Jungs !

DJK Feudenheim 3:2 (0:0) TSV Amicitia Viernheim II

Was.für.ein.Spiel. Durch einen unglaublichen Fight in der Schlussphase sichert sich die DJK Feudenheim drei extrem wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Auch wenn es auf dem Papier eher nach einem Pflichtsieg des Tabellenzweiten gegen den Zehnten aussieht, sollte genau die Art und Weise ein solches Spiel noch für sich zu entscheiden, einen maßgeblichen Auftrieb für die nächsten Spiele geben. Die Viernheimer Zweitvertretung machte es den DJK’lern über das ganze Spiel. In der ersten Hälfte landete eine Großchance nur am Pfosten, Keeper Hannemann konnte bei seiner Rückkehr zudem zwei scharfe Distanzschüsse entschärfen. Auf der DJK Seite ein ähnliches Bild, auch Dreher und Biegel scheiterten aus der Distanz knapp am Keeper und Setola ließ zwei große Möglichkeiten kurz vor dem Tor aus.

Mit dem 0:0 in der Halbzeit nahm das Spiel im zweiten Durchgang an Fahrt auf. Kurz nach der Halbzeit verwerten die Vierheimer einen Querpass im Sechzehner zur Führung (47.). Nur wenig später wurde Setola nach Schwirtlich’s Chipball im gegnerischen Sechzehner zu Fall gebracht und verwandelte den fälligen Strafstoß nervenstrark zum Ausgleich in der 50. Spielminute. In der Folge drückte Feudenheim mehr, wurde aber postwendend geschockt, indem ein hoher Ball vom Feudenheimer Schlussmann unglücklich vor die Füße des Vierheimer Stürmers fiel, der nur noch einschieben musste (60.). Feudenheim gelang es in der zweiten Hälfte deutlich besser lange Bälle hinter der Kette zu platzieren, wodurch Reisdorf mit einer Großchance per Kopf aus kurzer Distanz scheiterte und in der Folge bedauerlicherweise verletzt ausgewechselt werden musste (an der Stelle gute & schnelle Besserung an alle derzeit Verletzten).

Wenige Minuten später fand jedoch die nächste Präzise Flanke von Heiß ihren Abnehmer in Setola der erneut ausglich (78.). Das beinahe sichere Unentschieden wurde mit der allerletzten Aktion in der 90.+5. Minute gebrochen, als Feudenheim sich mit vollem Willen im Getümmel des Viernheimer Strafraum durchsetzte, Biegel den Ball auf Setola stocherte und dieser den Ball satt in das rechte obere Toreck schweißte. Ekstase und ausgelasse Freude bei den Feudenheimer die mit ihrem Kampfgeist die spielerischen Defizite im Vergleich zur Hinrunde wettmachten und nun für das kommende Spiel bei der SSV Vogelstang bestens eingstellt sein sollten.

Viel zu verkrampft

Feudenheim II wacht bei VfR Mannheim III zu spät auf

(msc) Zwei Mal innerhalb von vier Tage muss sich die DjK Feudenheim II mit einem Tor geschlagen geben. Nach der Niederlage im nachholspiel bei der TSV Schönau verlor das Team von Co-Trainer Dennis Kanler, der Silvio de Blasio vertrat, auch beim VfR Mannheim III. Beim 1:2 aus DjK-Sicht fehlte vor allem in der ersten Halbzeit oft die Idee, das Aufbäumen kam am Schluss dann zu spät.

Das Spiel begann ausgeglichen, keines der beiden Teams konnte sich in den ersten Minuten nennenswerte Chancen herausspielen. Nach einer Viertelstunde des Abtastens trauten sich beide Mannschaften dann endlich mehr zu: Zunächst kam VfR Mannheim in eine gute Schussposition – die DjK-Verteidiger Janis Schwirtlich jedoch abblockte. Fast im Gegenzug wurde dann ein langer Ball auf Henrik Haas gefährlich, der nur einen halben Schritt später als VfR-Keeper Jan Hendrik Schilpp war, der in höchster Not retten konnte. In der 20. Spielminute machte es VfR-Stürmer Younes Bennour dann aber besser und netzte zur 1:0-Führung ein. Die Gastgeber konnten nun vor allem die Defensive stabilisieren, Feudenheim II blieb dagegen verkrampf und fand kein Durchkommen. Die langen Bälle verpufften, kurze Pässe ergaben dagegen kaum Raumgewinn – bis zur Pause kam die Mannschaft nicht mehr richtig in Schwung.

Nach dem Seitenwechsel verbesserte sich die Leistung der Feudenheimer dann stetig. Nach fast einer Stunde Spielzeit wurde es endlich richtig gefährlich im Strafraum der Hausherren: Nico Antoni war auf der linken Seite durchgebrochen und legte auf den gut im Rückraum postierten Tim Kupper ab, dessen Schuss abgefälscht wurde und an der Latte endete. Nach kurzer Verwirrung im Strafraum konnte Mannheim das Spielgerät dann aber aus dem Gefahrenbereich schlagen. Doch Timing war nicht die Stärke der DjK in dieser Partie: Statt langsam aber sicher in Gang zu kommen, musste das Team einen weiteren Nackenschlag hinnehmen: Bennour wurde auf die Reise geschickt, konterte die Feudenheimer Hintermannschaft aus und drosch den Ball aus kurzer Distanz ins kurze Eck. Ein 2:0, das zur denkbar ungünstigsten Zeit aus Feudenheimer Sicht fiel.

Doch die DjK steckte nicht auf, gab weiter alles und fand nun mehr mit Willen in die Partie. Kupper hatte nach einem Eckball die Chance zum Anschluss, Schwirtlich zog aus der Entfernung ab und scheiterte nur knapp, sechs Minuten vor dem Ende haute Konstantin Külzer einen Freistoß mit viel Kraft aufs Eck – doch VfR-Torwart Schilpp reagierte wieder gut und parierte. Doch es sollte nochmal Hoffnung aufkommen. Haas kam in der 86. Minute im Rückraum an den Ball, fasste sich ein Herz und zog ab – das 1:2. Das Problem: Es kam zu spät. VfR Mannheim III verteidigte die restlichen Minuten gut, ließ sich die drei Heimpunkte nicht mehr nehmen.

DjK Feudenheim II: Fabig; Antoni, Kuppisch, Schwirtlich, Morast (46. Hoffmann); Dannhöfer (46. Külzer), Schneider (76. Reiser), Haas; Engelhardt (67. Jakob), Kupper, Richter.

Tore: 1:0 Bennour (20.), 2:0 Bennour (64.), 3:0 Haas (86.).

DjK II geht in umkämpfter Partie leer aus

Wenig Highlights und nur ein Tor – Feudenheim bleibt Neunter

(msc) Ohne ihren Coach Silvio de Blasio musste das Team der DjK Feudenheim II am Donnerstagabend auf einen Punktgewinn verzichten. In einer zerfahrenen Partie unterlag die DjK der TSV Schönau II mit 0:1. Die Hausherren festigen damit den fünften Platz. Feudenheim II bleibt dennoch auf Rang neun, muss nun aber am Sonntag beim VfR Mannheim III wieder nachlegen. „Es war ein bisschen Not gegen Elend“, lautete das Schlussfazit des noch verletzten Marcel Kohler, der de Blasio an der Seitenlinie vertrat.
Auf dem schwer zu bespielenden Rasen auf der Schönau kam die DjK eigentlich zu keiner Zeit richtig ins Spiel. Eher verkrampft wirkte das Spiel nach vorne, Chancen waren Mangelware – auf beiden Seiten. Der Platz kam dabei den Hausherren entgegen: Nach vier Minuten zersprang Keeper Thomas Fabig der Ball, Tristan Eger schob zum 1:0 für Schönau ein – es sollte das einzige Tor des Abends bleiben. Die Gelegenheit zum Ausgleich hatte Feudenheim allerdings mit einem Schuss vom Elfmeterpunkt, doch Julian Bauer vergab. „Ich mache den beiden keinen Vorwurf“, sagt Kohler: „So etwas passiert mal.“
In der Folge spielte sich viel im Mittelfeld des Platzes ab. Schönau kam kaum zu weiteren Chancen, Feudenheim spielte verkrampft und baute immer wieder Fehler ein. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, haben zu selten Abschlüsse gesucht“, meint Kohler. Geholfen hat dabei auch nicht die Tatsache, dass es immer wieder zu Unterbrechungen kam. „So viele habe ich selten erlebt“, sagt Kohler, der ohnehin ein sehr zerfahrenes Spiel erlebt habt. Das Wiedersehen mit den beiden ehemaligen DjK-Spielern Michael Beyer und Lars Ulmer hatten sie sich anders vorgestellt, die Konzentration nach der Partie galt aber direkt dem kommenden Gegner. Auch am Sonntag werden mit Vadym Maltsev und Vedat Dündar zwei Akteure auf dem Feld stehen, die bereits das DjK-Trikot übergestreift haben.


DjK Feudenheim: Fabig; Richter, Antoni, Vendra, Hoffmann (25. Kuppisch), Dannhöfer (46. Reiser), Kupper, Bauer, Haas, Schwirtlich, Engelhardt.

Tore: 1:0 Eger (4.).

SV Schriesheim 3:3 (1:2) DJK Feudenheim

Im Duell um Platz 2 duellierte sich die heimische Mannschaft des SV Schriesheim mit der DJK Feudenheim. Durch das umkämpfte Unentschieden profitierte letztlich Fortuna Heddesheim und schiebt sich an beiden Mannschaften vorbei. Allerdings erhält die DJK noch die Punkte aus der Absage des Laudenbach-Spiels am vergangenen Mittwoch.

Die Partie in Schriesheim begann die DJK nach zuletzt zwei ausgefallenen Partien stark und kam über die rechte Seite bereits nach 12 Minuten zur Führung. Reisdorf setzte sich außen durch und bediente den gut positionierten Ragni, der nur noch einschieben musste. Diesen Torinstinkt bewies Ragni erneut 5 Minuten später und stellte nach toller Vorarbeit Rohrbecks der sich gegen drei Mann im Sechzehner durchsetzte auf 0:2 (17.). Im Folgenden schlug Schriesheim in einem körperlich geführten Spiel zurück und verkürzte per Flachschuss von der Sechzehnerkante auf 1:2 (34.).

Auch nach der Halbzeit war Schriesheim weiter im Zugzwang und operierte fast ausschließlich mit langen Bällen, die ihnen teilweise gute Torchancen einbrachte. Auch da Feudenheim hauptsächlich defensiv konstant agierte, passierte lange nichts, bis in der 68. Spielminute eine Einzelaktion der Schriesheimer zum Ausgleich führte. Das Spiel schien daraufhin auf ein Unentschieden hinauszulaufen, doch dann kam Biegel nach langem Freistoß Spatz im Gewühl noch an den Ball und drückte ihm zu vermeintlich goldenen Tor zum 3:2 über die Linie (89.). Durch eine postwendende Unaufmerksamkeit in der sonst geordneten Defensive gelang es Schriesheim allerdings noch die Punkteteilung zu erzwingen. Trotz engagierter Leistung müssen die Feudenheimer in den nächsten Wochen nun mehr denn je ihre Ambitionen festigen, wobei es jeweils keine Kompromisse abseits der 3 Punkte geben darf.

Kantersieg im Duell um einstelligen Tabellenplatz

DjK Feudenheim II besiegt den Tabellennachbarn aus Gartenstadt deutlich

(msc) Drei Punkte trennten die DjK Feudenheim zwei vom VfB Gartenstadt
II, ein 9:2-Kantersieg beim Tabellennachbarn später ist das Team von
Coach Silvio de Blasio auf einen einstelligen Tabellenplatz
vorgerückt. Dabei zeigte die Mannschaft vor allem in der zweiten
Hälfte, dass sie gute Kombinationen beherrscht und eine gewisse Tiefe
im Kader ebenfalls vorhanden ist. Lediglich ein Manko blieb bestehen:
Die Chancenverwertung. „Wir vergeben immer noch zu viele
Gelegenheiten“, erklärte de Blasio, der ansonsten sehr zufrieden sein
durfte. Denn: Es wäre sogar ein höherer Sieg drin gewesen. „Wir hatten
unnötige Ballverluste“, ärgerte sich de Blasio zumindest ein kleines
Bisschen, durch den Punktgewinn aber nicht zu sehr.


Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz.
Stürmer Tobias Möller verarbeitete einen Ball aus dem Mittelfeld
schnell und legte direkt weiter auf Simon Engelhardt, der frei vorm
VfB-Keeper stand – und sich diese Chance nicht entgehen ließ. Er schob
links unten zur frühen Führung ein, ganz zur Freude de Blasios: „Das
war ein richtiger Traumstart.“ Er sollte recht behalten, denn bereits
in der siebten Minute wurde der quirlige Flügelspieler Konstantin
Külzer im Strafraum von den Beinen geholt – Elfmeter. Kapitän Nils
Kaufmann trat an und versenkte zielsicher im rechten unteren Eck zum
2:0 für Feudenheim II.


Doch der Gegner kämpfte sich ins Spiel, konterte die DjK noch in der
ersten Viertelstunde aus und legte den Ball quer hinter die
Abwehrkette. Während die Sturmspitze den Ball durchließ – er stand
zuvor im Abseits – übersah die Defensive Linksaußen Carlito-Manuel
Figueredo Concepcion, den alleine auf Keeper Anthony Hannemann zulief,
ihn umkurvte und aus spitzem Winkel ins leere Tor einschob. Aus
spitzem Winkel schießen kann aber auch Feudenheim: Nachdem das Spiel
nun lange beim Stand von 1:2 blieb, brach Jarno Strack in der 43.
Minute durch. Aus sehr spitzem Winkel täuschte er einen Pass in den
Rückraum an, schob dann aber ins kurze Eck am verdutzten
Gartenstadt-Torhüter vorbei ein.


Nach der Pause legte Feudenheim II dann gut los. In der 49. Minute
traf der eingewechselte Tim Kupper per Fernschuss zum 4:1, drei
Minuten später schob Engelhardt zum zweiten Mal ein, nachdem Kaufmann
und Möller ihm den Ball erneut stark servierten. Ein letztes Mal
bäumte sich Gartenstadt nun auf, setzte sich in der 66. Minute nochmal
durch und kam durch Niclas Hornberger zum 2:5 – doch Feudenheim II
wachte durch den Gegentreffer geradezu auf und drehte jetzt gegen die
platt wirkenden Gartenstädter richtig auf. Direkt im Gegenzug legte
Anton Kuppisch auf Kupper, der erneut aus dem Rückraum einnetzte, in
der 73. Spielminute war es dann Kaufmann, der aus großer Entfernung
per Traumtor über den Torwart versenkte. Der geschockte VfB kam jetzt
völlig unter die Räder. Kupper durfte nochmals aus gut 20 Metern
abziehen – das 8:2 für Feudenheim II nach 74. Minuten. Der
Schlusspunkt gelang dann nach 76 Minuten Nico Antoni, der einen Ball
mit Zug im kurzen Eck unterbrachte. „Das war eine ganz starke Leistung
von uns in der zweiten Hälfte“, freute sich de Blasio über den Sieg.

Feudenheim schockt Sandhofen

DjK Feudenheim II mit Sieg gegen SV Sandhofen

(msc) Mit letzter Kraft kämpfte das Team von Silvio de Blasio um die Führung über die Zeit zu bringen. Am Ende mit Erfolg, drei überraschende Punkte sprangen für die DjK heraus. Damit rutscht der Gastgeber auf Platz zehn hoch, die Gäste aus Sandhofen verlieren dagegen nach zwei Pleiten in Folge zum Rückrundenauftakt den Anschluss an die Aufstiegsränge. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, wollte auch de Blasio keinen seiner Spieler hervorheben.

In der ersten Hälfte konnte er sich dabei aber insbesondere beim gut aufgelegten Torwart Marcel Scheuermann bedanken. Beide Teams zeigten zwar eine ausgeglichene Anfangsphase, die erste größere Chance bot sich aber den Gästen: Nach 20 Minuten brach Sebastiano Fallico durch, scheiterte aber am herauseilenden Scheuermann. Auf der Gegenseite versuchte es Feudenheim immer wieder mit Kombinationsspiel und langen Pässen in die Spitze. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätte Simon Engelhardt dann fast den Steilpass von Konstantin Külzer erreicht, es wäre die Führung gewesen. Das Problem: die gute Phase veranlasste Feudenheim nach und nach etwas offensiver zu denken, der Gegner kam so kurz vor der Pause noch zu einer Großchance. Ein langer Ball auf die rechte Seite flog über die DjK-Defensive, genau in den Fuß von Kristiyan Koev. Der zog aus spitzem Winkel aufs Tor, wurde in höchster Not von Antonio Vendra bedrängt und schoß so nur ans Außennetz. „Wir dürfen uns nicht so viele Ballverluste gönnen“, sah de Blasio noch Ansatzpunkte: „Unser Aufbauspiel ist noch verbesserungswürdig.“

Dass sein Team zumindest in Sachen Konzentration dazu gelernt hat, zeigte es nach der Halbzeitpause. Während zuletzt immer wieder Gegentore warteten, kam Feudenheim diesmal mit Schwung aus der Kabine. Die noch unsortierte Sandhofer Hintermannschaft konnte den Pass von Tim Kupper auf Flügelspieler Külzer nicht entschieden genug verteidigen, der schob zur Führung ein. Sandhofen war jetzt unter Zugzwang, Feudenheim witterte die Chance. In der 53. Minuten stellte die DjK-Elf bereits beim gegnerischen Einwurf alle Räume zu, erkämpfte sich den Ball und brachte ihn in den Rückraum zu Leon Fischer. Der fackelte nicht lange, nahm aus der Distanz Maß und versenkte zum 2:0. „Wir waren nach der Halbzeit sehr aufmerksam“, analysierte de Blasio die stärkste Phase seines Teams.

Der Favorit aus Sandhofen stand nun unter Zugzwang versuchte sich nach vorne zu kombinieren, scheiterte dann aber immer wieder rund um den DjK-Strafraum. Nach etwas mehr als einer Stunde legte der eingewechselte Lukas Geiger quer, in der Mitte rauschte aber Freund und Feind am Ball vorbei. Dennoch: Sandhofen baute den Druck nun aus. In Minute 72 passierte dann, was passieren musste: Nach einem Konter schloss Geiger ins rechte untere Eck ab, der Anschluss. Zu allem Überfluss musste de Blasio auch noch in der Innenverteidigung wechseln, da sich Anton Kuppisch verletzte. „In der Schlussphase haben wir großen Teamgeist gezeigt“, durfte sich der Feudenheimer Coach freuen. Sein Team verteidigte die Führung nämlich mit vollem Einsatz, kurz vor Schluss blockte unter anderem Nico Antoni den Ball noch vorm Tor. De Blasio selbst unterstütze das Team lautstark an der Seitenlinie, brachte mit dem laufstarken Henrik Haas und Debütant Sascha Dannhöfer nochmal zwei Spieler zum Entlasten. Am Ende reichte das für den Sieg.

Tore: 1:0 Külzer (46.), 2:0 Fischer (53.), 2:1 Geiger (72.).

DjK Feudenheim II: Scheuermann; Antoni, Kuppisch (79. Meraja), Vendra, Richter; Kaufmann, Fischer (90.+1 Dannhöfer), Schneider; Engelhardt (46. Kupper), Haas (68. Möller), Külzer.

TSG Lützelsachsen II 2:0 DJK Feudenheim

Nach einer enttäuschenden Vorstellung musste sich die Mannschaft der DJK Feudenheim der Zweitvertretung der TSG Lützelsachsen geschlagen geben. Die DJK fand nicht richtig in die Partie und ließ die in der Hinrunde vorhandene Konsequenz vermissen. Nach vorne waren zu viele leichte Ballverluste und das fehlende Selbstverständnis im Kombinationsspiel Kombinationen zu vermerken. Lediglich bei Eckbälle kamen ordentliche Gelegenheiten zustande. Defensiv konnten die Hausherren durch jeweils einen Absprachefehler nach Flanke und langem Ball profitieren und mit 2:0 in die Pause gehen. Die Umstellungen führten nach der Pause zu einigen mitunter vielversprechenden Chancen auf der Feudenheimer Seite. Einzelne Unsauberkeiten hätten aber auch noch zu einer höheren Niederlage führen können.

Wichtig wird sein, diese Niederlage als frühen Wachmacher in der Rückrunde ernstzunehmen und nun wieder Woche für Woche mit Vollgas und Willen die kommenden Aufgaben anzunehmen.

Auftaktniederlage im Nachbarschaftsduell

DjK Feudenheim II trotz Pleite mit guten Ansätzen

Die Vorzeichen vorm Duell der beiden unmittelbaren Nachbarn waren klar: Während die DjK Feudenheim II als Zwölfter in der Außenseiterrolle war, wollte der ESC Blau-Weiss Mannheim auf Rang fünf liegend weiter an die Tabellenspitze anknüpfen. Der 3:6-Endstand war somit erwartbar – dennoch mussten sich auch die Gastgeber nicht verstecken. „Die Punkte waren eigentlich näher als es aussah“, erklärte Feudenheims Dennis Kanler nach der Partie, der Cheftrainer Silvio de Blasio an der Seitenlinie vertrat. In der Tat gab es immer wieder Zeitpunkte, an denen die DjK-Reserve die Gelegenheit hatte, überraschend zumindest einen Punkt einzufahren – in den entscheidenden Phasen fehlte aber letztlich immer etwas.

Dabei war Feudenheim II von Beginn an gut in der Partie. Marcel Kohler war bereits nach fünf Minuten in Strafraumnähe nur durch ein Foul zu stoppen, Mittelfeldmotor Nils Kaufmann scheiterte mit seinem Freistoß aber an der Mauer. In einer offenen ersten Hälfte kam aber auch Blau-Weiss Mannheim immer wieder zu Chancen – auch durch die Mithilfe der DjK. Nach einer Viertelstunde brachte sich die Hintermannschaft selbst in Bedrängnis, konnte sich bei Keeper Marcel Scheuermann bedanken, der gegen Steffen Stein parierte. In der 20. Spielminute war es dann soweit: Miles Bührer zog sehenswert ab, Scheuermann lenkte die Kugel in letzter Sekunde an die Latte, den Abpraller schob Razvan Calota dann aber ein – 1:0 für den Favoriten. Es sollte noch dicker kommen: Drei Minuten später war Janis Schwirtlichs Spiel dem Schiedsrichter etwas zu körperlich, er entschied auf Elfmeter. Nun zeigte DjK-Torhüter Scheuermann dann abermals seine Qualität und entschärfte den Flachschuss Steins.

Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang: Feudenheim hatte offenbar aus den Fehler im jüngsten Test gelernt, kam konzentriert aus der Kabine und mit dem eingewechselten Tobias Möller auch zum Abschluss. Der Ausgleich schien zum greifen nah, doch Blau-Weiss kombinierte sich so sehenswert wie einfach vor Scheuermanns Gehäuse und netzte ein. Ein langer Ball auf den aktiven Marcel Kampa, ein Querpass in den Strafraum auf Stein – 2:0 für den ESC. Feudenheim musste sich fangen, erneut schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, erneut wurden sie von den Gästen nicht ausgenutzt. Die DjK II blieb also im Spiel und schnupperte wieder an einem Punktgewinn: Ein Handelfmeter in der 69. Minute verwandelte Simon Engelhardt frech in die Tormitte, der 1:2-Anschlusstreffer. Es begann ein Wechselbad der Gefühle: Zwei Minuten später bestrafte Kampa den abermals zu gefährlichen Spielaufbau mit dem 1:3, in der 79. Minute Traf dann Henrik Haas für Feudenheim nach einem Schuss vom kurz zuvor eingewechselten Rexhinaldo Meraja zum 2:3-Anschluss.

Eine Hoffnung kam auf, die sehr lange erhalten blieb – in den Schlussminuten dann aber schnell zerstört wurde. Es schien als würden Feudenheim II die Kräfte verlassen: Binnen vier Minuten stellten Mihail Radu, Bührer und Kampa auf 6:2 für Blau-Weiss Mannheim, das 3:6 durch Haas war nun nur noch Ergebniskorrektur. Dennoch stellte Kanler nach der Partie fest: „Das war definitiv kein Sechs-Gegentore-Spiel.“ Sein Team rutscht durch die Niederlage auf Platz 13, die blau-weißen Nachbarn klettern dagegen durch die Patzer der Konkurrenz auf Rang drei – und werden am nächsten Spieltag ausnahmsweise sogar den Feudenheimern die Daumen drücken. Die spielen nämlich gegen dn Viertplatzierten SV Sandhofen. „Das wird ein ähnliches Spiel“, so Kanler zur Ausgangslage: „Da werden wir aber noch besser vorbereitet sein.“

DjK Feudenheim II: Scheuermann; Antoni, Vendra (75. Morast), Schwirtlich, Richter; Kaufmann, Schneider, Külzer; Engelhardt (35. Möller), Kohler (43. Haas), Kupper (72. Meraja).

ESC Blau-Weiss Mannheim: Cassarino; Jagiellowicz (61. Radu), Bayer, Balaban, Kampa, Bührer, Eckert, Stein, Calota (45. Hoffmann), Huber, May.

Tore: 0:1 Calota (19.); 0:2 Stein (60.); 1:2 Engelhardt (69. Strafstoß); 1:3 Kampa (71.); 2:3 Haas (79.); 2:4 Radu (89.); 2:5 Bührer (90.+1); 2:6 Kampa (90.+2); 3:6 Haas (90.+3).