DJK Feudenheim 3:2 (0:0) TSV Amicitia Viernheim II

Was.für.ein.Spiel. Durch einen unglaublichen Fight in der Schlussphase sichert sich die DJK Feudenheim drei extrem wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Auch wenn es auf dem Papier eher nach einem Pflichtsieg des Tabellenzweiten gegen den Zehnten aussieht, sollte genau die Art und Weise ein solches Spiel noch für sich zu entscheiden, einen maßgeblichen Auftrieb für die nächsten Spiele geben. Die Viernheimer Zweitvertretung machte es den DJK’lern über das ganze Spiel. In der ersten Hälfte landete eine Großchance nur am Pfosten, Keeper Hannemann konnte bei seiner Rückkehr zudem zwei scharfe Distanzschüsse entschärfen. Auf der DJK Seite ein ähnliches Bild, auch Dreher und Biegel scheiterten aus der Distanz knapp am Keeper und Setola ließ zwei große Möglichkeiten kurz vor dem Tor aus.

Mit dem 0:0 in der Halbzeit nahm das Spiel im zweiten Durchgang an Fahrt auf. Kurz nach der Halbzeit verwerten die Vierheimer einen Querpass im Sechzehner zur Führung (47.). Nur wenig später wurde Setola nach Schwirtlich’s Chipball im gegnerischen Sechzehner zu Fall gebracht und verwandelte den fälligen Strafstoß nervenstrark zum Ausgleich in der 50. Spielminute. In der Folge drückte Feudenheim mehr, wurde aber postwendend geschockt, indem ein hoher Ball vom Feudenheimer Schlussmann unglücklich vor die Füße des Vierheimer Stürmers fiel, der nur noch einschieben musste (60.). Feudenheim gelang es in der zweiten Hälfte deutlich besser lange Bälle hinter der Kette zu platzieren, wodurch Reisdorf mit einer Großchance per Kopf aus kurzer Distanz scheiterte und in der Folge bedauerlicherweise verletzt ausgewechselt werden musste (an der Stelle gute & schnelle Besserung an alle derzeit Verletzten).

Wenige Minuten später fand jedoch die nächste Präzise Flanke von Heiß ihren Abnehmer in Setola der erneut ausglich (78.). Das beinahe sichere Unentschieden wurde mit der allerletzten Aktion in der 90.+5. Minute gebrochen, als Feudenheim sich mit vollem Willen im Getümmel des Viernheimer Strafraum durchsetzte, Biegel den Ball auf Setola stocherte und dieser den Ball satt in das rechte obere Toreck schweißte. Ekstase und ausgelasse Freude bei den Feudenheimer die mit ihrem Kampfgeist die spielerischen Defizite im Vergleich zur Hinrunde wettmachten und nun für das kommende Spiel bei der SSV Vogelstang bestens eingstellt sein sollten.

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