Kampfgeist macht Hoffnung

DjK Feudenheim II holt nach Aufholjagd Unentschieden

Endlich ist es wieder soweit: Die DjK Feudenheim II startete offiziell in die Rückrunde. Zum ersten Test des Jahres 2022 war der FV 1918 Brühl III zu Gast – ein Spiel, das sowohl Licht als auch Schatten für die DjK-Mannschaft bereit hielt. „Unterm Strich kann man sagen es war ein durchschnittliches Spiel“, lautete das entsprechende Fazit von Coach Silvio de Blasio nach der Partie. Positiv hervorzuheben war für den Trainer vor allem, dass sein Team nach einem 0:3-Rückstand noch den Ausgleich erzielte, sogar Chancen auf einen Siegtreffer hatte. 

Der Start in die Partie ließ das allerdings nicht vermuten, er dürfte vielmehr einige Sorgenfalten auf der Stirn des DjK-Coachs verursacht haben: Bereits in der zweiten Minute gingen die Gäste durch Philipp-Marius Lenz in Führung, nachdem sie eine Kontersituation gut ausspielten und die noch schläfrige Feudenheimer Hintermannschaft auf dem falschen Fuß erwischte. Zwar fing sie die DjK nun, fand besser ins Spiel, verpasste es aber trotz guter Chancen den Ausgleich zu erzielen. Bemerkenswert dabei: Die Flexibilität, mit der sich Feudenheim Chancen herausspielte. Kombinationsspiele mit Ballbesitz durch die Mitte wechselten sich mit Steilpässen über die Außen ab, sowohl scharfe flache Hereingaben als auch Distanzschüsse sorgten bereits für Gefahr fürs Brühler Tor – einzig der Treffer blieb noch aus. 

Entschlossen dieses Manko wett zu machen kam Feudenheim aus der Pause – um dann den nächsten Tiefschlaf zu erleben. Vier Minuten lang lief gar nichts mehr zusammen bei de Blasios Team, in der 48. Minute kam Herim Bajrami im Strafraum frei zum Schuss und stellte auf 0:2 aus Feudenheimer Sicht, eine Minute später verwertete Sahin Kapli eine Bilderbuchflanke dann zielgenau im Eck zum 3:0. „Die Gegentore waren geprägt durch Fehler“, zeigte sich de Blasio alles andere als erfreut über diese Schwächephase seines Teams. Doch es fing sich, arbeitete weiter unermüdlich an den eigenen Chancen und wurde in der 67. Minute endlich belohnt. Passend: Mit Jannik Schneider war es ein Einwechselspieler, den den Knoten mit seinem 1:3 endlich zum Platzen brachte.

Feudenheim war nun wie entfesselt, Marius Well legte per Distanzschuss nur zwei Minuten später den 2:3-Anschluss nach. Die DjK war nun am Drücker, gab die Kontrolle über das Spiel nicht mehr ab und hatte zunehmend auch die Entlastungskonter der Gäste im Griff. Nach einem Angriff über die linke Seite tauchte Nico Antoni im Strafraum auf – und wurde unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Debütant Sandro Reiser zum 3:3-Endstand in der 76. Minute. „Wir haben eine gute Moral gezeigt, das hat mir gefallen“, fiel de Blasios Fazit durchaus positiv aus: „Die Jungs haben heute Teamgeist bewiesen.“

DjK Feudenheim II: Schreiner; Antoni, Bell, Vendra (32. Lauth), Richter (65. Morast); Well, Fischer, Hofmann (46. Schneider); Engelhardt (46. Meraja), Kohler, Haas (65. Reiser). 

Tore: 0:1 Lenz (2.), 0:2 Bajrami (48.), 0:3 Kapli (49.), 1:3 Schneider (69.), 2:3 Well (69.), 3:3 Reiser (76.).

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