SC Käfertal 3:4 (1:2) DJK Feudenheim

Nach einem umkämpften Pokalfight gegen Ligarivalen SC Käfertal steht die DJK Feudenheim verdientermaßen in der 3. Runde des BFV-Rothaus Kreispokals. Trotz deutlicher spielerischer und kämpferischer Überlegenheit der Feudenheimer musste man am Ende unnötigerweise noch zittern, da die Abgeklärtheit und Ruhe Mitte der zweiten Halbzeit abhanden gekommen war. Zunächst startete die DJK vielversprechend und ließ bemerkenswerte Chancen zur Führung zunächst ungenutzt. Setola scheitert nach einem eigens herausgeholten Elfer am Keeper, Löbau wenig später aus kurzer Distanz am Pfosten. Doch beide nutzten ihre jeweils zweiten Chancen und netzten zum 1:0 (Setola, 24.) nach schöner Vorarbeit Do-Thanh und 2:1 (Löbau, 45.) nach Steckpass Polkehn. Das 2:1 kurz vor der Halbzeit bleibt besonders erwähnenswert, da die deutlich überlegenen Feudenheimer, die bis dahin defensiv alle wichtigen Zweikämpfe im Mittelfeld und Abwehr für sich entscheiden konnten, kurz zuvor einen Elferpfiff hinnehmen mussten. Diesen parierte Haas zunächst stark zur Ecke, die allerdings zu dem 1:1 Ausgleichstreffer eine Minute vor der Halbzeit führte.

Nicht nur die gezeigte Moral nach dem Rückschlag direkt zurückzukommen, sondern auch der Einsatz der kompletten Mannschaft, wurde in der zweiten Hälfte mit weiteren Toren belohnt. In der 55. Minute ein sauberer Chipball Setolas nach schnell ausgeführtem Freistoß über die Kette erlief Polkehn stark und verwandelte souverän. 5 Minuten später Spatz mit einem Diagonalball auf Do-Thanh, der sich einmal mehr auf außen durchsetzte und seine Leistung mit dem Treffer zum 4:1 krönte. Käfertal dezimierte sich in der Folge durch überhartes Einsteigen mit 2x Gelb-Rot (78., 88.) und 1x Rot (90.) selbst, schaffte es aber trotzdem durch zwei Durchbrüche zum 4:3 (67., 81.) das Spiel bis zum Ende spannend zu gestalten. Am Ende jedoch jubelte die Feudenheimer Mannschaft, inklusive Interimstrainern Ritschel, Gaißer und dem zahlreichen Fansupport über den Einzug in die nächste Runde. Mit dem Ziehen der richtigen Lehren aus der Partie kann man furchtlos auf den kommenden Sonntag gegen den Sieger der Begegnung Ladenburg gegen Hohensachsen blicken.

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